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Mollenhauer, Klaus

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31. Oktober 1928 in Berlin  
18. März 1998 in Göttingen    
    
Nach dem Abitur 1948 in Wolfenbüttel besuchte Mollenhauer die Pädagogische Hochschule in Göttingen und arbeitete von 1950 bis 1952 als Volksschullehrer in Bremen.
Ab 1952 studierte er zunächst Pädagogik, Psychologie und Geschichte in Hamburg, dann Pädagogik, Geschichte, Psychologie, Literaturwissenschaft und Soziologie in Göttingen. Während der Zeit in Hamburg war Mollenhauer zudem als Fürsorger tätig im „Heim der offenen Tür“. 1958 schloss er sein Studium in Göttingen mit der Promotion zum Dr. phil. und seiner Dissertation „Die Ursprünge der Sozialpädagogik in der industriellen Gesellschaft“ bei Erich Weniger ab.
Mollenhauer wurde danach Assistent bei Erich Weniger und Heinrich Roth, bevor er 1962 als Akademischer Rat an die Freie Universität Berlin zu Fritz Borinski ging und 1965 als außerordentlicher Professor an die PH Berlin berufen wurde. 1966 wurde er als ordentlicher Professor für Pädagogik an die Universität Kiel berufen, als Direktor des Pädagogischen Seminars.
Von 1969 bis 1972 war Mollenhauer ordentlicher Professor für Pädagogik an der Universität Frankfurt am Main, von 1972 bis zu seiner Emeritierung 1996 Professor in Göttingen.
1986/87 war Mollenhauer Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Die Freie Universität Berlin zeichnete ihn 1993 als Doctor honoris causa aus. Am 18. März 1998 verstarb Klaus Mollenhauer in Göttingen.
  
https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Mollenhauer